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Ein ganzes Leben lang hat es mich immer wieder nach Paris gezogen. Waren es in meiner Jugend vor allem jene schönen Stadt-Ansichten, die ich mir im Französischbuch oft stundenlang angeschaut habe oder später viele Berufskontakte, so sind es jetzt in meinem Alter andere Gründe.

Es ist die Lebendigkeit der Stadt, die einen optimalen Kontrast zu meinem beschaulichen Provinzort Tübingen bietet. Immer wenn ich einige Tage in Paris bin, glaube ich mehr über die Menschen und ihre Bedürfnisse, Leiden und Freuden zu erfahren. Über ihr Geltungsbedürfnis, über ihr Verständnis zu den Regierenden, über Ansichten zur Kunst oder über gutes Essen.

Paris Palais Chaillot, Trocadero und La Defense

Das Schöne ist, dass diese Lektionen immer noch erschwinglich geblieben sind. Paris ist  Deutschland geographisch nahe und doch kulturell so stark verschieden, dass ein Abstand zu den heimischen Problemen garantiert wird. Parisreisen werden in großer Zahl angeboten und diese Konkurrenz sorgt für ein angenehmes Preisniveau, zumindest was den Flug und die Übernachtungskosten betrifft.

Wer an Paris Freude haben will, sollte vor allem sehr gut zu Fuß sein, zumindest etwas Französisch sprechen und über genügend Kleingeld verfügen, an Kultur interessiert, in netter Begleitung sein und mindestens drei Tage für Zeit haben. Wer diese Bedingungen nicht erfüllt, wird sicherlich auch einen Eindruck von der Metropole an der Seine bekommen, aber nicht wirklich auf seine Kosten kommen.

Paris Place de La Concorde

Paris (Postleitzahl 75000, die beiden Zahlen rechts geben das Arrondissement = Bezirk an) ist mit seinen umgebenden Orten (Paris et banlieu) zwar eine Weltstadt mit rund 11 Millionen Einwohnern (jeder sechste Einwohner Frankreichs wohnt hier), aber die Kernstadt (mit ihren 2 Millionen) ist verhältnismäßig klein.

Nur etwa 10 Kilometer im Durchmesser ist das eigentliche Paris innerhalb des BP (Boulevard Peripherique), der wie ein Eisenring das Fass mit den Sehenswürdigkeiten im Zentrum zusammenhält und Paris von der Banlieu trennt. Die meisten Touristen werden dieses Zentrum kaum verlassen, außer für eine Fahrt nach La Defense oder nach Versailles.

Paris Arc de Triomphe, Place de l'Etoile

Darin wird man sich im wesentlichen zu Fuß bewegen müssen, will man die Stadt erleben. Selbst wenn man die öffentlichen Verkehrsmittel zur Hilfe nimmt, wird man auch dann noch weite Strecken gehen müssen. Also gute Walkingschuhe mitnehmen und zu Hause noch die Zehennägel schneiden!

Die Kenntnis der Sprache ist notwendig, um sich wohlzufühlen. Viele Franzosen sprechen zwar Englisch, aber nur widerwillig und meist schlecht. Und Deutschkenntnisse sind zwar immer mehr, aber dennoch noch selten anzutreffen. Die Begleitung ist vor allem auch aus Sicherheitsgründen empfehlenswert. Die Kriminalität ist für Touristen leider hoch und zu zweit oder noch besser in der Gruppe ist man besser aufgehoben. Aber bei den üblichen Vorsichtsmassnahmen ist diese kein Hindernisgrund für einen Besuch in Paris.

Paris, Madeleine

Wegen der allgemein hohen Kriminalität in der Banlieu sollte man als unwissender Tourist diese auf keinen Fall aufsuchen (Ausnahme ist der Geschäftsbereich von La Defense). Überall wo es HLM (Habitation à loyer modéré, Sozialwohnungsbau) gibt, besser einen weiten Bogen machen, wie man seit den fast schon regelmäßigen Unruhen weiß. Und Silvester sollte man Paris (wie auch andere Großstädte) besser meiden.

Wegen der meist kleinen Hotelzimmer reist man als Paar sicher am besten und deswegen hat m.M. Paris auch den Namen der "Stadt der Liebe" bekommen und eher nicht wegen der leichten Kontakte zu den Franzosen oder Französinnen, die in der Tat für Deutsche ausgesprochen schwierig herzustellen sind, wenn man nun mal von der üppig angebotenen Prostitution absieht.

Paris, die drei Grazien im Louvre

Drei bis 5 Tage werden wie im Nu vergehen. Ein Abendprogramm - außer Essen - wird nur für Menschen mit wirklich guter Kondition notwendig sein. Nach einem Tag Stadtwandern und Museumsbesuchen wird man früh und gut schlafen können. Will man sich selbst ein Hotel aussuchen, dann ist der Guide Michelin immer noch eine gute Wahl.


Literatur

Marco Polo, Paris

Paris im Film


Bei der Auswahl darauf achten, dass die nächste Metro-Station nahe ist. Hier hilft ein Blick in den Stadtplan. In den Hotels liegen fast immer kleine Stadtpläne auf, die zum Erkunden vollkommen ausreichen.

Paris Postkarten

Die angenehmste Parisreise ist die mit dem Flugzeug. Die Verbindung vom Flughafen Roissy-CDG in die Stadt ist mit RER / Metro schnell und preiswert (Einfachticket für 8,20 € (12/2007, Kleingeld bereithalten), RER = Resau Express Regional, eine Art S-Bahn). Ein Taxi nimmt man, wenn man nicht ins Zentrum will, z.B. nach La Defense oder mit einer kleinen Gruppe (um die 50 €). Ansonsten ist das Auto-Fahren in der Stadt nicht zu empfehlen.

Es gibt am Stadtrand einige ETAP-Hotels, in denen Frankreich Touristen auf der Durchreise auch das Auto gut unterbringen können. Kommt man mit dem Bus, dann sollte man einen längeren Weg vom Aussteigeplatz zum Hotel einplanen, weil die Busse nur selten bis zum Hoteleingang vorfahren können. Also die Koffer nicht zu schwer machen oder fahrbare Koffer nehmen.

Die üblichen 3-Sterne Touristen-Hotels haben sich inzwischen auf internationales Publikum eingestellt. Es gibt also meist ordentliches Frühstück und die Zeiten, wo mein das eigene Klopapier mitgenommen hat, weil das französische unbrauchbar war, sind zum Glück vorbei. Lediglich die Betten sind immer noch verbesserungsfähig, bei der Auswahl also darauf achten, dass man zwei Betten (deux lits) bekommt und kein Doppelbett (grand lit), das nur für Jungverliebte praktisch ist.

Hotel de Nevers in Paris

Die angenehmste Reisezeit ist für mich der Herbst. Im Sommer ist es zu heiß, im Frühjahr oft noch sehr kalt. Es gibt zwar wegen der Nähe zum Meer wenig Schnee in Paris, aber die Winter sind doch eher unfreundlich nass. Trotzdem ist gerade die Weihnachtszeit eine für mich (und andere Singles) günstige Saison, weil man damit leicht dem deutschen Weihnachtsstress entfliehen kann.

Wer zum ersten Mal nach Paris kommt, sollte sich eine große Stadtrundfahrt mit dem Bus gönnen. Bei schönem Wetter fährt man am besten im Oberdeck der L'Open Tour.

Metro Station Cité in Paris

Anbei meine persönliche Auswahl einiger MUSS-Plätze bei einem Aufenthalt von 5 Tagen. Alle wird man kaum schaffen, obwohl diese Liste sicher bei weitem nicht komplett ist. M bedeutet immer die nahe Metrostation. Mit den Links erhält man dann lokale Detailinformationen für die Vorausplanung. Auch für Paris gilt, je besser man sich vorbereitet, um so mehr wird man sehen. Allerdings muss man auch hier immer wieder mit Streiks und anderen Problemen rechnen und seine Planung flexibel gestalten.


Cathedrale de Notre Dame (M Cité) Eintritt frei, für 2 Euro eine schöne Gedenkmünze als Souvenir kaufen.

Kathedrale Notre Dame in Paris

Louvre (M Palais Royal, Musee de Louvre) mit La Pyramide, das größte Museum der Welt. Sehr früh kommen! Achtung, nicht an der schönen Station M Louvre Rivoli aussteigen! Eintritt ist ab 15h billiger, keine Wartezeiten mit Tickets im Vorverkauf (Details auf der Homepage). An manchen Tagen ist der Eintritt frei, dann ist aber der Louvre zu voll.

Louvre und Pyramide in Paris

Musee Rodin (M Varenne), eine wunderbare, überschaubare Einheit von Park, Bauten und Skulpturen.

Skulptur "Der Denker" im Museum Auguste Rodin in Paris

Centre Georges Pompidou (M Rambuteau), wunderbare Ausstellungen, aber chaotische Organisation, ich habe mich noch jedes Mal darüber ärgern müssen. Wer das Anstellen und Warten liebt, kommt hier voll auf seine Kosten.

Centre Georges Pompidou, Paris

Musee Picasso (auch im Marais). Im Gegensatz zum Museum in Barcelona zeigt es Werke aus allen Epochen seines Schaffens.

Picasso Museum in Paris

Musee d'Orsay   unberechenbare Öffungszeiten, aber sehenswert

MUSÉE CERNUSCHI, MUSÉE DES ARTS DE L'ASIE

Pantheon, die Ruhmeshalle der Franzosen im Quartier Latin, Paris

Pantheon (M Cluny La Sorbonne), die Ruhmeshalle der Franzosen, mit dem Foucault'schen Pendel. Napoleon allerdings liegt im

Dome des Invalides (M La Tour Maubourg). Für Freunde des Militärs ein Pflichtbesuch.

Dome des Invalides, mit dem Grab Napoleon Bonapartes, in Paris

Opéra Garnier   Der Originalschauplatz des "Phantoms der Oper".

Opéra Garnier

Für Fans: Musee Edith Piaf in Menilmontant (der Besuch ist nur nach Voranmeldung möglich, RV = Rendez-Vous).

Stadtwege

Von der alten zur neuen Oper: M Opera - M Bastille über die Grand Boulevards  (4 km)

Porte St. Denis, mit dem Triumpfbogen Ludovico Magno, paris

Rue du Faubourg Montmartre (M Le Peletier bis zum Centre Pompidou, M Rambuteau, 2.3 km)

Champs Elysees (von M Etoile bis M Franklin D. Roosevelt, 1 km)

Champs Elysees im Weihnachtsschmuck, Paris

Von der Ile de la Cité (M Cité) bis St. Germain des Près (M) (1.5 km)

Von M Esplande de La Defense nach M La Defense  (1 km)

Entlang der Seine am rechten Ufer von Pont Neuf zur Pont de Alma (nur am Tage und in Begleitung, 3.3 km)

Quais am linken Ufer von Pont des Art bis Pont de Sully mit den Bouquinisten (1.8km)

Am Abend und in Begleitung: Von M Pigalle bis M Barbes Rochechouart oder M Place de Clichy.

Mit den zwei Hauptwanderwegen (La Traversée N°1 von West nach Ost, La Traversée N°2 von Nord nach Süd) quer durch ganz Paris, kann man in jeweils einem Tag wunderschöne Plätze abgehen, durch die man sonst kaum kommen wird. Den Topo-Guide 075 (Paris à pied) dazu gibt es im Internet.

Interessante Fahrten

(auch dafür gelten die Tagestickets oder der Pass Orange):

BUS 96 von Gare Montparnasse bis Porte des Lilas (mit Unterbrechung in Menilmontant/ Belleville). Eventuell erst im Quartier Latin oder auf der Ile de la Cité zusteigen.

Von dort zurück mit BUS 48 Porte des Lilas bis Palais Royal.

BUS 20 Gare St. Lazaire (oder Opera) bis Gare de Lyon.

Wer viel Zeit hat, kann mit den Bussen PC1, PC2 und PC3 einmal um ganz Paris herumfahren.

Seit 16.12.2006 hat Paris wieder eine Straßenbahn (T3). Sie führt parallel zum BP von der Porte D'Ivry zum Pont du Garigliano durch die südlichen Arrondissements 13, 14, und 15.


Ruheplätze

Jardin du Palais (M Palais Royal, ganz zentral hinter der Comedie Francaise)

Friedhof Pere Lachaise (M Pere Lachaise oder M Galetta oder M Philipp Auguste) mit den Grabstätten vieler berühmter Persönlichkeiten.

Edith Piaf

Grab von Edith Piaf im Friedhof Père Lachaise

Parc de Belleville (M Pyrénées). Am besten nach einem Bummel durch Belleville.

Jardin des Plantes (M Gare d'Austerlitz)

Paris, Le Jardin des Plantes

Place des Vosges   (M Chemin Vert, belebt)

Beim Centre Pompidou (M Rambuteau, da gibt es immer was zu schauen)

Strawinsky Brunnen beim Centre Pompidou von Niki St. Phalle


Paris von Oben

Sacre Coeur auf Montmartre (M Anvers) mit Place du Tertre, auch den Blick nach Norden nützen

Sacre Coeur auf dem Montmartre in Paris

Galeries Lafayette 7.Stock Terasse (ist bei gutem Wetter frei zugänglich) (M Chaussee d'Antin Lafayette)

Blick von der Dachterrasse der Galeries Lafayette auf den Montmartre in Paris

Eiffel Turm 2.Stock und 1.Stock, die Fahrt zur Spitze lohnt sich nur bei extrem guter Sicht. (M Trocadero)

Blick vom Eiffelturm in Paris

Tour Montparnasse, der einzige Platz in Paris,  wo man diese Bausünde nicht sieht! Mit der Carte Paris Visite bekommt eine Ermäßigung.

Jardin de Luxembourg und Tour Montparnasse in Paris

Einen schönen Blick auf das Zentrum von Paris hat man auch vom Centre Georges Pompidou.

Blick vom Centre Pompidou auf die Fussgängerzone Rue Berger

Parc des Buttes Chaumont (bester Platz für Sonnenuntergänge) (M Buttes Chaumont)

Fesselballon  150 Meter hoch, liegt aber ziemlich abseits.

Erhabene Ausblicke

Vom kleinen Triumphbogen beim Louvre über die Champs Elysees zum großen Triumphbogen.

Der kleine Triumpfbogen in den Tuileries in Paris

Von La Defense (La Grande Arche) auf Place Charles de Gaulle (Etoile, Arc de Triomphe)

La Grand Arche in Paris La Defense

Vom Riesenrad auf der Place de la Concorde (mit dem Obelisque) auf Champs Elysees, Triumphbögen, Madeleine und Nationalversammlung.

Vom Palais Chaillot (M Trocadero) auf La Tour Eiffel, Champs de Mars und Ecole Militaire

Von der Pont Alexandre III auf Invalides, Grand und Petit Palais.

Einkaufen

Galeries Lafayette (hier gibt es fast alles)

Galeries Lafayette im Weihnachtsschmuck

La Defense (M La Defense), ein sehr amerikanisch wirkender Vorort mit vielen Konzernzentralen und unzähligen Boutiquen.

La Grand Arche in Paris La Defense

Tati, der absolute Billigladen. Am besten in der Zentrale M Barbes Rochechouart.

Magasin Tati in Paris

Briefmarken und Münzen in der Rue Drouot  (M Le Peletier)

Alte und neue Fotoapparate am Boulevard Beaumarchais zwischen M Chemin Vert und M Filles de Calvaire.

Preiswert kann man Kunst kaufen bei Artupdeco, zweimal in Paris und auch im Internet.

Der größte chinesische Supermarkt westlich von China ("Tang Frères") im 13. Arr., in einem Chinesenviertel (M Tolbiac oder Porte d'Ivry , 48 + 44, av. d'Ivry).

Paris von Unten

Metro (eine Fahrt sollte man in jedem Fall wagen, auch wenn immer wieder vor Taschendieben = Pickpockets gewarnt wird).

Abgang zur Metrostation Cité

Die neueste und schönste Linie war die M14, sie führt fahrerlos von Madeleine zur Metrostation Bibliotheque mit der Bibliothek de France Francois Mitterand, die ebenfalls sehenswert ist.

Metro Station Bibliothèque Francois Mitterand

Kaufhaus Forum Les Halles

Canauxrama M Bastille

Auch interessant

Eurodisney, ein Tag für Kinder im Disneyland im Osten von Paris.

Institut du Monde Arabe (Metro Jussieu) mit den lichtsensiblen Fenstern und einem Shop.

5C270015-paris-institut-monde-arabe.jpg (64878 Byte)

Gare de Lyon, hier sieht man immer TGVs. Sehenswert auch das Restaurant Le Train Bleu mit der prunkvollen, denkmalgeschützten Dekoration aus der Zeit um 1900.

TGV am Gare de Lyon Paris

Gare du Nord, von hier fährt der Eurostar durch den Chunnel nach London.

Crazy Horse, ein Abend für Erwachsene, meist gute Shows mit viel Erotik und mit bester Musik.

Wissenschaft

Sorbonne im Quartier Latin (reingehen und z.B. eine Vorlesung besuchen)

Université Sorbonne im Quartier Latin, Paris

Cite des Sciences et de l'Industrie (M Porte de la Villette), vor allem für Kinder aller Altersstufen

Geode Cité des Sciences La Villete Paris

Cite de la Musique (M Porte de Pantin) Ausstellungen und Konzerte

Cité de la Musique, Porte de Pantin, Paris

Bibliotheque de France Francois Mitterand (einige Teile sind frei zugängig, aber mit meist sehr langen Warteschlangen)

Bilbliothèque Francois Mitterand Paris

Le Muséum national d'Histoire naturelle (im Jardin des Plantes).

Paris, MNHN, La galerie d'Anatomie comparée

Nicht mehr so interessant

Marche aux Puces (Flohmarkt, M Porte de Clignancourt, zuviel Nepp und Kriminalität)

Bummel durchs Marais (wird zusehends überlaufen, im Sommer braucht man bald Platzkarten :-))

Schloss Versailles (außer man hat viel Zeit, Schönbrunn in Wien ist sehenswerter)

Place des Vosges, Marais, Paris

Nur für Pariser interessant

Anstellen vor Kinos mit Filmen, die man meist auch ganz problemlos hier sehen kann. Die Franzosen lieben das Anstellen, weil es eine der wenigen Möglichkeiten ist, außerhalb der Familie oder des Berufs Leute kennenzulernen, aber für Touristen ist es verlorene Zeit.

Opera Bastille, Paris

Oper, Schauspiel etc. Meist bekommt man keine Karten mehr und versteht auch zuwenig. Besser klappt die Verständigung im Zirkus, z.B. im Cirque d'Hiver.

Cirque d'Hiver Paris

Essen

Für aktuelle Restaurant - Empfehlungen im Guide Michelin nachschauen. Immer wieder erfreulich ist das große Angebot an Fertigessen (vom Traiteur = Feinkosthändler), das man dann in Ruhe im Zimmer isst. Natürlich mit einer Flasche Wein, vorausgesetzt man hat einen Flaschenöffner mitgenommen, denn von den Schraubverschlüssen halten die Franzosen nichts!

Austern vom Markt in Paris

Asiatisches Essen konzentriert sich z.B. in Belleville, dem "Chinesenviertel".

Hotels - Persönliche Empfehlungen

Hotel de la Place des Alpes **,  2, place des Alpes, 75013 PARIS. M Place D'Italie. Preiswert.

Hotel de Nevers *, 53, Rue de Malte, 75011 Paris, zwischen M Republique und M Overkampf. Einfach und eng, sehr hellhörig (Ohrenstopfen mitnehmen), aber exzellentes Preisleistungsverhältnis und optimale Lage. Der größte Vorteil, es gibt kein Fernsehen, dafür einen Surfplatz. Die zwei charmanten Patrons Alain und Sophie sind sehr hilfreich und man kann Katzen streicheln.

Patron Alain und Katze Misty vom Hotel de Nevers

LINKS

www.paris.fr  Englische Touristen-Seite

de.parisinfo.com   Deutsche Informationen

www.paris.citysam.de  deutsche Tourismusseite

www.online-in-paris.de  Sehr umfangreich

www.franceguide.com

www.bonial.fr/Paris/Magasins-boutiques-commerces

Die Alte Oper in Paris

Ich gebe auf den Paris Seiten viele Links zu Wikipedia an, obwohl ich weiß, dass die Qualität problematisch ist. Aber zumindest erfährt man auf deutsch mehr und vielleicht helfen diese Links auch die Inhalte etwas zu verbessern.

Generell gilt, man kann auch den offiziellen Internetseiten nicht trauen. Ich bin schon vor verschlossenen Türen gestanden, obwohl die Homepage explizit angegeben hat, dass geöffnet ist.

Paris in Filmklassikern

Charade   mit Cary Grant, Audrey Hepburn, George Kennedy, und der Musik von Henry Mancini (1963, DVD 2007)

Ein Amerikaner in Paris  (An American in Paris) mit Gene Kelly, Leslie Caron, Oscar Levant, und der Musik von George Gershwin (1952, DVD 2003)

Gigi  von Leslie Caron, Maurice Chevalier, Louis Jourdan, und Frederick Loewe (1958, DVD 2000)

Paris je t'aime  eine Collage aus 18 Episoden über Paris und die Liebe (2006).

Interessante Details

Die vielen Fassaden-Baugerüste gehen auf eine Verordnung zurück, die die Hausbesitzer zwingt, alle 20 Jahre ihre Hausfronten zu renovieren. Eine wahrlich lobenswerte Einrichtung, die ich auch vielen deutschen Städten empfehlen würde.

Paris hat eine faszinierende "Unterwelt". An vielen Stellen geht es genau so tief in die Erde, wie die Bauten über der Erde sind, nämlich bis zu 7 Stockwerken. Tiefe Keller, Kanäle (durch die sogar Schiffe fahren), Metro und RER Röhren durchziehen die Stadt.

Metro Station Cité, tief unter der Seine in Paris

Die kleinen Wasserrinnsale dienen der Säuberung der Straßen, vor allem von Hundekot. Die nassen Teppiche dienen zum Umleiten des Wassers. Die vielen Verts (= Grünen, das sind aber hier die Pariser Reinigungsbediensteten) halten die Stadt erstaunlich sauber.

Strassenreinigung in Paris

Es gibt viele öffentliche Toiletten-Automaten, allerdings kosten sie alle Geld (zwischen 30 und 50 Cents). Manche wichtige öffentlichen Toiletten sind zwischen 12 und 13 h gesperrt!

Öffentliche Toiletten in Paris

Wer sofort nach dem Öffnen der Türen in die Metro einsteigt, steigert das Risiko ausgeraubt zu werden. In der kurzen Zeit zwischen Einsteigen und Schließen der Türen arbeiten Banden in Sekundenschnelle und nehmen den verdutzten und überraschten Opfern alles ab.

Gummiradantrieb bei der Metro Linie 1 in Paris

Wer doch mit dem Auto fahren will, sollte zwei eiserne Regeln beachten: 1. Nie bei Rot über die Kreuzung fahren (kostet 135 Euro). 2. Wer von Rechts kommt hat tatsächlich Vorfahrt. Autos aus und um Paris haben die Kennzeichen 75, 77, 78 und 91 - 95.

Festbeleuchtung der Galeries Lafayette in Paris

Für Touristen empfehlen sich die 1 oder Mehr-Tageskarten PARIS VISITE (erhältlich in den Metro-Stationen, genau durchlesen welche Vorteile man damit bekommt!). Damit kann man innerhalb Paris auf allen Linien, auch mit dem Bus, fahren. Und sie gelten auch für La Defense, nicht aber für die Flughäfen. Aber viel informativer als zu viele Metrofahrten sind die Fahrten mit dem Bus und noch besser die Wege zu Fuß!

Wer eine Woche bleibt, fährt am günstigsten mit den Pass Orange, für den man allerdings ein Passfoto braucht und der nur widerwillig an Touristen ausgegeben wird. Hart bleiben, er ist nicht nur auf Parisien beschränkt!

Die billigste Fahrt auf der Seine ist mit dem Seine-Fährschiff BATOBUS, mit 8 Anlegestellen, z.B. vom Anlegesteg Hotel de Ville (fährt von April bis Oktober). Die Bateau-mouches sind eher Touri-Nepp.

Hotel de Ville, das Rathaus in Paris

Das Seine-Ufer am Abend und in der Nacht meiden, wegen der Drogenszene. Ebenso den Bois de Vincennes aus ähnlichen Gründen.

Nichtpariser erkennt man vor allem an den Kopfbedeckungen. Es muss schon extrem kalt sein, bevor Pariser Männer Kappen oder Mützen aufsetzen.

Deutsche Grazien auf Parisreise im Dezember 2005

Auf der Oper ist rechts oben das Vorbild der New Yorker Freiheitsstatue, die ein Geschenk Frankreichs an die USA war. Am westlichen Ende der Allée des Cygnes (Pont de Grenelle), einem schmalen künstlichen Damm in der Seine nahe dem Eiffelturm, steht eine Kopie der Freiheitsstatue, die der Stadt Paris im Gegenzug von den Vereinigten Staaten von Amerika geschenkt wurde.

Freiheitsstatue auf der Pariser Oper

PARIS oder WIEN?

Beide Städte sprechen ein ähnliches, deutsches Publikum an. Ein Vorzug Wiens ist, dass man Deutsch versteht und es ist auch billiger. Paris wird allerdings mehr bieten, erfüllt man die oben genannten Bedingungen. Ich würde die Entscheidung von der Jahreszeit abhängig machen. Wien im Frühjahr (z.B. im Mai / Juni), Paris im Herbst (z.B. im September / Oktober).

Die Fotos auf dieser Paris-Seite wurden überwiegend zu Weihnachten 2005 gemacht. Weitere Fotos auf den Detailseiten stammen von Weihnachten 2007. Fotografen waren Otto und Philipp Buchegger aus Tübingen.

Maler auf dem Place du Tertre, Paris Montmartre


Ich danke Andrea Hartmann und Philipp Buchegger für ihre Informationen zu dieser Seite. Weitere Tipps und Korrekturen (besonders von in Paris lebenden Deutschen) sind willkommen. (E-Mail).

Der Paris Reiseberichter Otto Buchegger aus Tübingen


Paris Hauptseite

Arc-de-Triomphe

Centre Pompidou

Champs-Elysees

Concorde

Defense

Eiffelturm

Flughafen Roissy CDG

Gare de Lyon

Jardin des Plantes

Louvre

Montmarte

Notre-Dame

Opera

Pere Lachaise

Pigalle


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